Die Ausgangslage
Die Volksinitiative „Freie Schulwahl auf der Oberstufe“ verlangt,
- dass die Eltern für ihre Kinder „auf der Oberstufe zwischen einzelnen Schulen und den Privatschulen“ wählen können und
- dass die (Schul-)Gemeinden für Schülerinnen und Schüler, die nicht die öffentliche Oberstufe ihres Wohnorts besuchen, ein Schulgeld in der Höhe der durchschnittlichen Kosten für eine Oberstufenschülerin oder einen Oberstufenschüler zu bezahlen haben, wenn Jugendliche aus ihrem Gebiet eine anerkannte private Schule besuchen wollen.
Das breit abgestützte überparteiliche Komitee „Schulchaos-Initiative NEIN“, Regierung und Kantonsrat lehnen die Initiative klar und ohne Gegenvorschlag ab – der Kantonsrat mit seltener Deutlichkeit von 94 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung.

